Goldsteig

Heute geht es sehr entspannt ab 10:19 mit dem Zug 6:30h nach Marktredwitz im Fichtelgebirge.  Der Startort des Goldsteiges. Pünktlich!!!!! Um 16:49 kommen wir an. Unser Hotel der Bairische Hof war schnell gefunden. Nach einem kurzen Rundgang mussten wir feststellen,dass die meisten Restaurants Ruhetag haben. So sind wir dann beim Fichtelburger gelandet.

fetter bayrischer Burger
fetter bayrischer Burger

1. Etappe Marktredwitz-Friedensfels (19 Km)

08.07.2021

Nach einem gemütlichen "späten" Frühstück ging es mit leichtem Nieselregen los. Leider wurde aus dem Nieseln schnell ein richtig eckeliger Starkregen. Unter einer Eisenbahnbrücke mit bayrischem Smalltalk konnten wir entspannt den Regen aussitzen. Weiter ging es mal trocken, mal etwas feuchter Richtung Marktredwitzer Haus. Bei ermeutem kräftigem Regen, war wieder eine kleine Pause in einer offenen Garage angesagt. Ca. 13:30 war die Hütte erreicht. Trotz Öffnungszeiten ab 15:00 bekamen wir Essen und Trinken.....super Service. Nach 1h Pause und einem leckeren Wildgulasch ging es dann weiter zur Burg Weissenstein  Wir konnten die verwinkelte Burg ohne Regen und ganz alleine erkunden. Vom Turm hatten wir trotz Wolken einen schönen Ausblick.

Danach ging es gemütlich weiter nach Friedenfels. 

Pünktlich kurz vor 18 uhr standen wir vor der Pension Bächer und konnten unser Zimmer beziehen.  Nach einer warmen Dusche lassen wir den Abend in der Friedenfelser Schlossschenke ausklingen.

Erster Wegweiser
Erster Wegweiser
Sehr nass!
Sehr nass!
Kurz vor dem Überlaufen
Kurz vor dem Überlaufen
Nass von Oben und Unten
Nass von Oben und Unten
Auf dem höchsten Punkt
Auf dem höchsten Punkt
Die Weissenstein
Die Weissenstein
Schloßfräulein
Schloßfräulein
Kornblume
Kornblume
Abstieg von der Burg
Abstieg von der Burg
Proscht
Proscht

2. Etappe Friedensfels - Windischeschenbach (33km) 09.07.2021

Nach einem sehr nettem Frühstück, wir waren ganz alleine in der Pension, ging es voller Tatendrang, diesmal trocken, los Richtung Falkenberg. Der Weg führte uns durch eine wunderschöne Teichlandschaft kurz vorm überlaufen. Nach dem letzten Teich ging  es dann los mit leichtem Sprühregen, zu wenig für den Schirm. Immernoch frohen Mutes, die letzten 5km schaffen wir noch und dann fing es an so richtig zu Schütten und das auch noch auf freier Fläche. Nach dem Kampf hofften wir in Falkenberg eine Unterkunft zu finden. Aber das wurde leider nichts. Dazu kam noch, dass kurz nach 14:00 die Gastro bereits geschlossen hatten. Nach einer herben Abfuhr beim Goldenen Ochsen: "wenns Ihr nett vorbestellt!!!!", versuchten wir unser Glück beim Goldenen Sternen. Die Wirtin war sehr nett und versuchte Ihr bestes eine Unterkunft zu finden. Leider vergebens. Nach einem heißen Kaffee beschlossen wir die 15km der nächsten offiziellen Etappe zu laufen. Ziel Windischeschenbach. Zuvor hatten wir noch sicherheitshalber ein Zimmer im Goldenen Schwanen reserviert. Die Strecke führte durch das wunderschöne Waldnaab-Tal. 

Aufbruch in Friedenfels
Aufbruch in Friedenfels
Teichlandschaft
Teichlandschaft
Nette Bahnschranke mit Rufschalter, sehr lustig. Wir mussten 10min warten bis die Züge durch waren
Nette Bahnschranke mit Rufschalter, sehr lustig. Wir mussten 10min warten bis die Züge durch waren
Hier ging der Spaß schon ein bissle los
Hier ging der Spaß schon ein bissle los
Jetzt,kurz vor Falkenberg musste die Regenjacke raus
Jetzt,kurz vor Falkenberg musste die Regenjacke raus
Die Schuhe sind auch schon nass
Die Schuhe sind auch schon nass
Die übergelaufene Waldnaab und im Hintergrund die Falkenburg
Die übergelaufene Waldnaab und im Hintergrund die Falkenburg
So jetzt geht es durch ziemlich tiefes Wasser, ab hier waren die Schuhe richtig nass!!
So jetzt geht es durch ziemlich tiefes Wasser, ab hier waren die Schuhe richtig nass!!
Das Waldnaabtal war gigantisch...voll mit Wasser
Das Waldnaabtal war gigantisch...voll mit Wasser
Man gewöhnt sich an nasse Füsse, ist Kneipen mit Schuhen
Man gewöhnt sich an nasse Füsse, ist Kneipen mit Schuhen
Wir können noch lachen
Wir können noch lachen
Ankunft in Windischeschenbach
Ankunft in Windischeschenbach
Erst einmal alles bei Heizungsstufe 5 trocknen
Erst einmal alles bei Heizungsstufe 5 trocknen
Und dann Zimmerservice
Und dann Zimmerservice
Und vollgefressen
Und vollgefressen

3. Etappe Windischeschenbach - Oberhöll (24km)            10.07.2021

Nach einem unterhaltsamen Frühstück, ging es sehr spät 9:45 los. Heute ohne Regenschirm und Regenhaube in trockenen Schuhen. Erstes Ziel war Neuburg an der Waldnaab (Kennzeichen NEW). Die 10km bis dorthin verliefen sehr trocken und sonnig! Entlang der Waldnaab über Wald und Wiesen. In "NEW" angekommen haben wir uns erst einmal ein fetten Eisbecher gegönnt....puhh selbst das Eis ist in Bayern riesig. Das Museum war leider geschlossen und so ging es weiter über den Fernmeldeturm zur Strobel-Hütte mit dem Vierlingsturm. Dort wurden wir freundlich von einem ältern Herrn begrüßt. Er stellte sich als der pensionierte Förster Uli vor. Nach einem Zoigl ,Pfälzer Bratwurst und so manch interessanter Anekdoten aus der Oberpfalz liefen wir die restlichen 1,5km zur Unterkunft Hölltaler Hof. "Wir sollen der Theresa nen schönen Gruß ausrichten.".

Start am Goldenen Schwan
Start am Goldenen Schwan
Ich hatte eine "kleine" Portion!
Ich hatte eine "kleine" Portion!
Wer kennt die Pflanzen?
Wer kennt die Pflanzen?
Eichenprozessionsspinner
Eichenprozessionsspinner
Fernmeldeturm
Fernmeldeturm
A93.....hübsch?
A93.....hübsch?
Strobel-Hütte mit Vierlingsturm
Strobel-Hütte mit Vierlingsturm
Ich und mein Zoigl
Ich und mein Zoigl
Echt guat
Echt guat

"4." Etappe Oberhöll - Oberlind (14,7km) 11.07.2021

Aufgrund der leider wieder sehr schlechten Wetteraussicht mussten wir zum Frühstück gefühlt 1h nach einer freien Unterkunft suchen. Leider war dies sehr schwierig,da überall Hochzeiten stattfinden. So wurde es ein Kompromiss aus sehr kurz und erwas Abseits von Goldsteig. Unterwegs ließ der Regen auch nicht lang auf sich warten. So mussten wir die 14km fast komplett mit Regenschirm zurücklegen. Schon ab 15:00 hatten wir unser Ziel "der schwarze Bär in Oberlind erreicht. Dort war Hochbetrieb,ein Komunion. Nach Test gings ab ins Zimmer.....

Start ins Ungewisse
Start ins Ungewisse
Wüschtes Wetter
Wüschtes Wetter
Und die Schuhe wurden wieder nass
Und die Schuhe wurden wieder nass
Dieser lästige Spinner
Dieser lästige Spinner
Ziel fast erreicht
Ziel fast erreicht

5. Etappe Oberlind - Wildenstein (36 Km) 12.07.2021

Nach einem wie immer üppigem Frühstück war erst einmal das Ziel eine Unterkunft zu finden. Trotz Hilfe der Wirtin hatten wir mal wieder kein Glück. Aber uns wurde eine Wiese am Badisee empfolen. Also ging es los zum Zelten. Die Strecke war recht schwierig und lang. Wir mussten zurück zum Goldsteig und leider Leuchtenberg mit seiner schönen Burg auslassen. Dafür ging es an der Pfremd bis zur Talsperre weiter nach Döllnitz. Ab hier begann der malerische Talabschnitt mit sehr viel Blockfelsen. Kurz nach Traufnitz gab es einen Kaffee mit Kuchen zur Stärkung für die letzen 15km. Mittlerweile wollten wir auf dem Burgfelsplateu nächtigen und dass hieß ab jetzt etwas strammer marschieren. Über den Schlossberg Tännesberg,entlang eines schön angelegten Geologen-Pfades.....noch 7km.....auf breiten Waldstrassen hinauf auf den Wildenstein......puhhh und genial der Ort. Ein riesiges Areal mit Felsen und Burgresten. 

Es gab noch was warmes zu Essen und dann wurde dad Zelt im ehemaligen Wohnturm der Burg aufgestellt. 

Cooler Pils
Cooler Pils
Pfremd-Tal
Pfremd-Tal
Talsperre
Talsperre
Wie in Kanada
Wie in Kanada
Kichel
Kichel
Jugendherberge Trausnitz
Jugendherberge Trausnitz
Schlossberg Tännesberg
Schlossberg Tännesberg
Ela ist jetzt schon kaputt trotz der anstehenden 7 km
Ela ist jetzt schon kaputt trotz der anstehenden 7 km
Geologen-Pfad
Geologen-Pfad
Briefkasten im Stein
Briefkasten im Stein
Ziemlich cooles Bild von der Ankunft
Ziemlich cooles Bild von der Ankunft
Ankunft auf dem Wilderstein
Ankunft auf dem Wilderstein
Blick vom Gipfelkreuz über das Plateu
Blick vom Gipfelkreuz über das Plateu
Bald dunkel
Bald dunkel
Unser Schlafplatz
Unser Schlafplatz

Ich bekomme immer Lust auf ein Burger wenn ich den Blog aufmache.

6. Etappe Wildenstein - Kulz (23 Km) 13.07.2021

Nach einer etwas unruhigen Nacht gab es Müsli und Kaffee zum Frühstück. Bevor wir losgingen haben wir noch die Burg erkundet.

Von weitem können wir schon die nächste Burg sehen. Nach schweisstreibenden 10 km erreichten wir Obermurach. Auf dem Parkplatz zur Burg wurde uns von den vorigen Besuchern der Schlüssel zur Burg überreicht. So hatten wir die Burg ganz für uns alleine.  Zuerst wurde das Zelt zum Trocknen aufgebaut und dann gab es Brotzeit und ein Nickerchen. Nach 2 schönen Stunden auf der Burg inklusive Turmbesteigung haben wir wieder zusammen gepackt und das Tor hinter uns abgeschlossen. 

Die nächsten 10 km führen uns bei sehr schwülem Wetter über Wald- und Feldwege nach Kulz.

15 min nach unserer Ankunft im Gasthaus schüttet es wie aus Eimern.

Beim Abendessen kommen zum ersten mal Gedanken auf die Tour abzubrechen.

Ausblick Burg Obermurach
Ausblick Burg Obermurach
Zelt trocken auf der Burg
Zelt trocken auf der Burg
Soviel Moos...
Soviel Moos...
Obermurchtal, die Burg hatten wir ganz für uns allein
Obermurchtal, die Burg hatten wir ganz für uns allein

7. Etappe  Kulz - Flischbach (26 Km) 14.07.2021

Nach einem guten Frühstück mit Rührei und Speck ging es ohne Regen los. Unser Weg führt uns direkt ins Kulzer Moos. Auf einem Holzsteg laufen wir durch das Moor, sehr idyllisch,  nur die Mücken waren etwas lästig.

Nach 10 km erreichen wir den Schwarzwhirberg. Hier geht es über die Steinerne Wand zur Schwarzenburg. 

Leider hatte die Hütte zu. Doch vor dem Bierkeller stand noch eine Kiste mit kühlrm Bier, so gab es Rucksackvesper mit kühlem Bier. Das Geld haben wir dem Wirt an die Türe geklemmt. Während unserer Pause hatten wir sehr nette Unterhaltung und wir saßen etwas länger wie geplant... nach weiteren 12 km erreichten wir dann unsere Pension in Flischbach. Wir wurden hier sehr herzlich von Fr. Kraus empfangen. Nach 2 Radler, Fleischkäse mit Spiegelei und Bratkartoffeln fallen wir dann ins Bett. Wir haben uns heute unterwegs entschieden den Weg weiter zu gehen.

Start beim Krämerwirt in Kulz
Start beim Krämerwirt in Kulz
Unheimliches Kulzer Moor
Unheimliches Kulzer Moor
Auf dem Steg im Kulzer Moor
Auf dem Steg im Kulzer Moor
Die Kreuzung "Trennung zwischen Nord und Südroute"
Die Kreuzung "Trennung zwischen Nord und Südroute"
In Thanstein
In Thanstein
Aufstieg über die Steinerne Wand
Aufstieg über die Steinerne Wand
Steinerne Wand
Steinerne Wand
Wutzschleife
Wutzschleife
Schwarzenburg
Schwarzenburg
Bier
Bier
Bier und Berge
Bier und Berge
Gleich geschafft
Gleich geschafft
Lecker
Lecker

8. Etappe Flischbach - Drei Wappen Waldhütte (26km)   15.07.2021

Nach einem üppigen Frühstück mit grünen Eiern, einem Foto für ihr Gästebuch lief es wieder wie geschmiert. Der Regen und die etwas schlechtere Laue wie weggeblasen. Kurz vor Waldnünchen kam dann wie aus dem Nichts ein uriges Pläzchen um die Ecke. Eine kleine Fischerhütte, sehr schön hergerichtet mit kühlen Getränken für müde Wanderer. Dort war eine Pause pflicht. Unser Proviant für unterwegs war langsam aufgebraucht und wir mussten einen kleinen Umweg nach Waldmünchen in den Nahkauf machen. Dafür gab es Kaffee und süße Stückle. Mit neuen kräften war nun ein länger Aufstieg nach Herzogau zu bewältigen. Beim Skilift hörten wir es in kurzen Abständen Donnern und die Wolken um uns herunm sahen sehr beängstigend aus. Nach einem kurzen Tratsch mit einem Opi, er versicherte uns, dass es in der Nähe der Drei Wappen ein Schutzpavillon im Wald steht. Dieser war auch schnell kurz vor dem Regen erreicht.

Kurz nach Flischbach, mächtig Motivation!!
Kurz nach Flischbach, mächtig Motivation!!
Wenn das nicht einladend ist
Wenn das nicht einladend ist
Und das erst, kühles Bier im Erdschrank
Und das erst, kühles Bier im Erdschrank
Nette Fischerhütte zum verweilen und mit 🍺
Nette Fischerhütte zum verweilen und mit 🍺
Da war jemand langweilig
Da war jemand langweilig
Unser Zuhause für heute Nacht
Unser Zuhause für heute Nacht
ohne Mampf kein Kampf
ohne Mampf kein Kampf
Das wird das Wetter heute Nacht uhhhh
Das wird das Wetter heute Nacht uhhhh
Gute Nacht, das Zelt passt gerade so rein
Gute Nacht, das Zelt passt gerade so rein

9. Etappe Waldhütte - Wald am Hohenbogen (26km)   16.07.2021

Nach einer super Nacht in unserem Pavillon startet der Tag mit sehr viel Sonnenschein. Wir waren punkt 9:00 startklar und marschierten Richtung den Drei Wappen (Grenze zwischen drei Herzogtümern Böhmen, Bayern, Pfalz) und heute auch die Grenze zu Tschechien. Auf dem Weg lag noch der Pfenningfels, ein Fels mit Scharnier - sehr lustig. Als nächstes ging es auf den Kreuzfelsen. Dort konnten wir uns ins Hüttenbuch eintragen. Der Abstieg war etwas zermürbend da wir wussten, dass es heute nochmal 500hm auf den Hohenbogen geht. Im Tal liefen wir durch ein riesigen Golfplatz und schließlich erreichten wir Furth im Wald...Mittagspause, Mittagessen. Mit vollem Bauch kam nun eine Ziehstrecke auf relativ langweiligen Wald und Wiesenwegen. Die Stimmung hing wieder etwas und dann kam der schweisstreibende Aufstieg auf den Hohenbogen mit Ziel eine Schutzhütte zu erreichen. Im Hang kam trafen wir Ben ebenfalls ein Goldsteigwanderer und plötzlich lief es wieder super....ein bissle Smalltalk wärend dem laufen und die km ziehen an einem vorbei. Leider so schnell, dass wir an der Schutzhütte vorbeigelaufen sind. Ben wollte noch weiter ( er läuft ca. 40-50km am Tag). Wir versuchten noch eine Unterkunft zu bekommen,hatten aber kein Glück. Daher blieb nur der Wald.......

Pfennigfelsen
Pfennigfelsen
Drei Wappen, Grenze
Drei Wappen, Grenze
Nächstes Ziel für heute - durchs Tal und wieder auf die beiden Hügel
Nächstes Ziel für heute - durchs Tal und wieder auf die beiden Hügel
Durch den Golfplatz
Durch den Golfplatz
Furth im Wald, Mittagspause
Furth im Wald, Mittagspause
Diesmal Kroatisch
Diesmal Kroatisch
Am Kreuzfelsen
Am Kreuzfelsen
Nach 2h Aufstieg aus dem Tal der Höhepunkt (Hoherbogen) BR-Funkmasten
Nach 2h Aufstieg aus dem Tal der Höhepunkt (Hoherbogen) BR-Funkmasten
BR Funkturm
BR Funkturm
Unser heutiges Camp mit Wäscheleine im Wald
Unser heutiges Camp mit Wäscheleine im Wald
Nach gemütlichem Sitzen und buchen unseres Wellness Hotels fängt es spontan an zu regnen. Das Zelt stand in windeseile
Nach gemütlichem Sitzen und buchen unseres Wellness Hotels fängt es spontan an zu regnen. Das Zelt stand in windeseile

"10" Etappe Wald - Wellnesshotel Birkenhof (5km) Pausetag             17.07.2021

Die Nacht war recht feucht, das Zelt war zum Glück dicht, allerdings ist trotzdem alles klamm. Am Morgen 7:00 hatten wir eine Regenpause und wir konnten alles in Ruhe einpacken. Dann liefen wir entspannt 5km zum Hotel. Dort nach dem einchecken konnten wir leider unser Einzelzimmer nicht gleich beziehen. Aber nicht schlimm, wir haben uns erst mal kurz in der Toilette frisch gemacht und dann ging es direkt zum hüppigen Frühstücksbuffee. Danach in die Sauna so richtig entspannen. Eine Dusche nach 2 Tagen Wald tut richtig gut. Nach dem Saunagang konnten wir unser Zimmer beziehen und unsere Wäsche waschen und das Zelt auf dem Balkon trocknen.

Eine Runde schwimmen im Pool auf dem Dach und dann ab zum 5 Gänge Menü. Und danach ab in die Sauna........

Das Hotel
Das Hotel
Lecker Frühstück
Lecker Frühstück
Nach der Sauna zum Nachmittagsbuffee
Nach der Sauna zum Nachmittagsbuffee
Und dann geht es endlich ins Zimmer
Und dann geht es endlich ins Zimmer
Und da steht erstmal Arbeit an, die ganzen Sachen lüften und waschen. Der kleine Balkon ist voll.
Und da steht erstmal Arbeit an, die ganzen Sachen lüften und waschen. Der kleine Balkon ist voll.
Ist ein ziemlicher Stress, schon wieder Essen, 1. VORSPEISE
Ist ein ziemlicher Stress, schon wieder Essen, 1. VORSPEISE
2. VORSPEISE
2. VORSPEISE
HAUPTGANG
HAUPTGANG
Nach gemütlichem herunliegen im Saunabereich ging es ab in ungleiche Bettchen
Nach gemütlichem herunliegen im Saunabereich ging es ab in ungleiche Bettchen

11. Etappe Grafenwiesen - Eck (13km) 18.07.2021

Die Nacht war leider durch einen kräftigen Sturm sehr unruhig. Wir hatten Angst das unsere Klamotten vom Balkon geweht werden. Aber bis auf ein immernoch etwas nasses Zelt war allers in Ordnung. Wir ließen uns für das gute Frühstück Zeit und starten erst um 10:00Uhr. Die heutige Tour führte uns über einen sehr schönen Panorameweg bei herlichen Sonnenschein (ja Sonne!) Über den Kreuzfelsen, Mittagstein, Kötzinger Hütte (Radlerpause) Rauchröhren (super Kletterfelsen), Riedelstein (1132hm) bis zu unserem Etappenziel die Berghütte Eck.

Da geht es drüber
Da geht es drüber
Der erste Gipfel "Kreuzfelsen "
Der erste Gipfel "Kreuzfelsen "
Höhlenmensch
Höhlenmensch
Die obligatorische Radlerpause
Die obligatorische Radlerpause
Die Rauchröhren
Die Rauchröhren
Riesenbank
Riesenbank

12. Etappe Berggasthof Eck - Großer Arber (16km) 19.07.2021

Nach einem recht unpersönlichen Frühstück (Vesper hätten wir zahlen müssen) verließen wir das Berggasthaus Eck (schlechtes Preis-Leistungsverhältnis). Heute geht es über die sogenannten 8 1000er Gipfel. Eine sehr schöne Tour mit wunderschöner Aussicht. So gegen 14:00 erreichten wir die Berghütte Kleiner Arber. Wir entschieden einen Tisch unterm Dach zu nehmen damit wir keinen Sonnenbrand bekommen. Dort saßen wir 10min und plötzlich fing es an zu kübeln. Was für ein Glück! Nach 30min gemütlichem Kaffee trinken ging es mit Sonnenschein weiter zum Großen Arber. Beim Arberschutzhaus erwartete uns dann eine böse Corona-Überaschung. Die Wirtin wollte uns nicht beherbergen da ich keinen gültigen PCR-Test hatte. Einen Antigentest vor Ort wurde nicht akzeptiert. Leider teilte uns dies "Kleinigkeit" keiner vorher mit und auf der Homepage stand auch keine genaue Info. Bisher war dies in jeder Unterkunft problemlos möglich. Naja muss man nicht verstehen. Als Entschädigung bekamen wir eine Talfahrt unsonst und eine direkte Vermittlung einer Pension in Bayrisch Eisenstein. Dort wiederum ging der Selbsttest ohne Probleme. 

Abfahrt ins Tal
Abfahrt ins Tal
In der Pöschl-Stube gab es ein leckeres Dampfbier
In der Pöschl-Stube gab es ein leckeres Dampfbier

13.Etappe Bayrisch Eisenstein - Falkensteinhütte (17km) 20.07.2021

Da wir heute eine kurze Etappe geplant haben, gehen wir erstmal ins Museum. In Bayrisch Eisenstein ist ein großer Grenzbahnhof der schön renoviert wurde. Hier gibt es eine Ausstellung über Fledermäuse, die Geschichte rund um den Großen Arber, ein Skimuseum und eine Modelleisenbahn zum anschauen. War ganz spannend etwas über Region zu erfahren. Um 12 haben wir dann die Rucksäcke geschultert und den Aufstieg zur Falkensteinhütte gemacht. Ab jetzt bewegen wir uns im Nationalpark Bayrischer Wald. Wir steigen auf 1315m hoch. Auf der neu gebauten Hütte hatten wir einen netten Abend mit 2 anderen Goldsteigern  Wir 4 waren die einzigen  Übernachtungsgäste.

Grenzbahnhof Bayrisch Eisenstein
Grenzbahnhof Bayrisch Eisenstein
Modelleisenbahn Gr. Arbrt
Modelleisenbahn Gr. Arbrt
Brotzzeit
Brotzzeit
Ruckowitzschachten
Ruckowitzschachten
Angekommen
Angekommen
Hüttenbier mit Ausblick
Hüttenbier mit Ausblick
Unser Zimmer
Unser Zimmer
Karierte Bettwäsche, Jochens Traum :-)
Karierte Bettwäsche, Jochens Traum :-)

14. Etappe Falkenstein-Hütte - Buchenau (19km) 21.07.2021

Nach gemütlichem Frühstück ging es zu den Schachten. Frühere Sommerweiden für Jungvieh. Heute wachsen hier tonnenweise Heidelbeeren, die wir heute ausgiebig probiert haben. Auf einem schönen Felsen haben wir ein Nickerchen gemacht. Leider müssen wir heute nach Buchenbach absteigen,  da die nächste Hütte renoviert wird. In Buchenbach haben wir dann unsere Berliner von der Hütte wieder getroffen. 

Heidelbeeren so weit man schauen kann
Heidelbeeren so weit man schauen kann
Türkenbund
Türkenbund
Fingerhut
Fingerhut
Nickerchen
Nickerchen
Dunkelbier
Dunkelbier

15. Etappe Buchenau - Lusen (32km) 22.07.2021

Heute steht der härteste Tag des Goldsteigs an. Ca 10,5 h über 1000 hm. Und erst um 7:40 Frühstück. 8:30 liefen wir voller Elan los. Und die Etappe war wirklich wunderschön aber leider auch sehr lang. Nach dem Ersten anstrengenden Aufstieg kamen wir durch ein traumhaftes Hochmoor. Der Weg wurde auf Bohlen schön geführt. Danach kamen weitere Schachten und schließlich der spannende Aufstieg auf den Rachel, zweithöchster Berg im Bayrischen Wald (1453 hm) wir hatten schon 5h Marsch hinter uns,daher war ein sehr schnelles Vesper angesagt. Weiter ging es 5,5 h zum Lusen. Durch schönen Buchenwald und am Ende eine bolzengerade auf den Lusen (ein Granitschuttfelsen). Absolutes Highlight. Nach dem Gipfelkreuz qar schnell die Hütte erreicht. Dort wurden wir herzlich mit einer sehr leckeren Gulaschsuppe empfangen. 

 

Hochmoor
Hochmoor
Enzian
Enzian
Schachten
Schachten
Hochmoor
Hochmoor
Man muss aufpassen das die Füsse nicht nass werden
Man muss aufpassen das die Füsse nicht nass werden
Das Ziel "Rachel"
Das Ziel "Rachel"
Dir Symbolische Arche für den erhalt der Landschaft
Dir Symbolische Arche für den erhalt der Landschaft
Aufstieg auf den Lusen
Aufstieg auf den Lusen
Panorama auf dem Lusen
Panorama auf dem Lusen
Hammer
Hammer
Die letzten Meter
Die letzten Meter

16. Etappe Lusen - Haidel-Turm im Wald (34km) 23.07.2021

Die letzten Tage stehen an. Und noch ein Haufen Kilometer. Daher haben wir für heute beschlossen so lange zu laufen wie uns die Füße tragen. Der Abstieg vom Lusen war zäh, es ging jedoch nochmal durch ein wunderschönes feuchtes Tal mit natürlichen Staudämmen und Bohlenstegen. In Mauth, ein kleines Dörfchen gab es ein zweites Frühstück beim kleinen Nahkauf und wir konnten unsere Vorräte, Bargeld und frische Wurst beim Metzger besorgen. Weiter ging es durch ein langweiliges Skigebiet zum nächsten Etappenziel Phillipsreute. Dies ließen wir links liegen und steuerten dwn Haidel-Turm als heutiges Ziel an. Kurz davor kochten wir noch ein Abendessen in Wald.  Dort angekommen, ca. 20:00 Uhr beschlossen wir noch bis 21:00 weiter zu laufen. Die Forststrassen waren hier sehr ätzend. Und plötzlich kam unsere Tannengruppe ums Eck - der perfekte Zeltplatz.....

Start am Lusenhaus
Start am Lusenhaus
Super Atmosphäre beim Abstieg
Super Atmosphäre beim Abstieg
Hopps
Hopps
Überschwemmungsgebiet mit natürlichen Dämmen
Überschwemmungsgebiet mit natürlichen Dämmen
Hübsch
Hübsch
Im Winter bestimmt nett, so naja
Im Winter bestimmt nett, so naja
Wasser nachfüllen
Wasser nachfüllen
Und nun das Abendessen im Wald
Und nun das Abendessen im Wald
Der Haidel-Turm, mit gigantischer Aussicht
Der Haidel-Turm, mit gigantischer Aussicht
Vom Turm aus
Vom Turm aus
Abstieg
Abstieg
Ätzende Forststrasse
Ätzende Forststrasse
Unser Nachtlager (am Morgen)
Unser Nachtlager (am Morgen)

17. Etappe Im Wald über Dreisessel - Campingplatz (22km) 24.07.2021

Alles eingepackt und los geht's. Die ersten 7km führten uns wieder über die ätzende Forststrasse bis zu einer sehr idyllischen Kneipanlage. Dort wurde erstmal gefrühstückt. Danach war Katzenwäsche angesagt. Frisch und gestärkt machten wir uns an den Aufstieg zum Dreisesselberg.

Immer in der Sonne war die Sache recht anstrengend.  Oben angekommen tummelten sich die Menschen am Dreiländereck. Wir haben noch ein schattiges Plätzchen für unsere Pause erwischt.

Danach ging es über den Panorameweg zum Steinernen Meer. Ein Blockfeld aus Granit,hier fühlte man sich schon ganz schön alpin.

Nach dem Abstieg erreichten wir den Campingplatz. Zuerst gabs ein Radler, dann schnell das Zelt aufgebaut und ab unter die Dusche. Das Gewitter haben wir mit fettem Essen und Wein in der Gaststätte ausgesessen.

 

Frühstück
Frühstück
Kneipen
Kneipen
Kleiner Ausflug, falsche Abkürzung durch den Bach
Kleiner Ausflug, falsche Abkürzung durch den Bach
Da bin ich durch
Da bin ich durch
Dreisessel Plateau
Dreisessel Plateau
Pause an der Dreisessel-Hütte
Pause an der Dreisessel-Hütte
Wie in Korsika
Wie in Korsika
Dreisessel-Hütte direkt neben der Grenze zu Tschechien
Dreisessel-Hütte direkt neben der Grenze zu Tschechien
Steinernes Meer
Steinernes Meer
Abstieg zum Camp
Abstieg zum Camp
Auf dem Zeltplatz
Auf dem Zeltplatz

18. Etappe Campingpark Knaus - Hauzenberg (29km) 25.07.2021

Es war eine unruhige Nacht mit Regen. Aber am Morgen scheinte die Sonne und wir konnten gemütlich zusamnenpacken und mit frischen Brötchen frühstücken. Als dann das Zelt endlich trocken war konnten wir endlich starten. Über viele Hügel ging es heute meist ohne Schatten und viel Straßen Richtung Hautzenberg. Das heutige Highlight war die Skischanze. Sonst war es heute einfach nur sehr anstrengend. Wir haben beschlossrn den Weg etwas abzukürzen, und das war gut so, denn das nächste Gewitter war schon im Anmarsch. Kaum in der Pension eingetroffen schüttete es aus Kübeln. 

Mit einem sehr leckeren Essen lassen wir unseren letzten Abend hier ausklingen.

Start am Campingplatz
Start am Campingplatz
Noch motiviert
Noch motiviert
Skischanze
Skischanze
Regen auf den letzten Metern
Regen auf den letzten Metern
Rinderbrühe mit Fleischstrudel
Rinderbrühe mit Fleischstrudel
Duett vom Wild
Duett vom Wild

19. Etappe Hautzenberg - Passau + Heimfahrt mit dem Zug (25 Km) 26.07.2021

Wieder mal begann der Tag mit einem diesmal super Frühstücksbuffee und dass schon um 7:00 Uhr !! Wenn mal jemand nach Hauzenberg kommt unbedingt beim Stemplinger Hansl übernachten. Dank dem frühen Start konnten wir noch eine Zugverbindung für den gleichen Tag buchen. Somit standen ca. 8h für 25km zur Verfügung. Der Weg war nicht anspruchsvoll, führte durch schöne kühle Bachtäler mit vielen Bremsen. Ela war die meiste Zeit am Bremes vertreiben. Passau kam erst relativ spät in Sicht. Es liegt sehr schön in den Flusstälern der Donau,Inn und Ilz. Schließlich stürzten wir uns in das laute Passau, überall Autos und Menschen, daran muss man sich erst wieder gewöhnen. Nach einer kurzen Sightseeing-Tour durch die Innenstadt ging es Richtung Bahnhof. Dort hatten wir sogar noch Zeit für eine riesige Pizza. Und das Beste, wir konnten die stinkigen Klamotten wechseln. 16:26 saßen wir im Zug nach Hause. Theoretisch sollten wir um 23:00 in Böhringen sein. Aber der Zug nach Ulm musste leider 1h warten (Irgendein Polizeieinsatz), daher hat sich unsere Reise auf 0:20 verlängert. Schnell Duschen und ab ins Bett

Leckeres Frühstücksbuffee
Leckeres Frühstücksbuffee
Sehr stilvolle Einrichtung
Sehr stilvolle Einrichtung
Ab gehts!
Ab gehts!
Schönes Bachtal
Schönes Bachtal
Mit Nummernschild
Mit Nummernschild
Noch nicht der Bahnhof Passau
Noch nicht der Bahnhof Passau
Passau rückt näher
Passau rückt näher
Ela muss sich zum lächeln zwingen
Ela muss sich zum lächeln zwingen
Der letzte Wold
Der letzte Wold
Blinder Passagier
Blinder Passagier
Die Ilz bei Passau
Die Ilz bei Passau
Die Ela bei Passau
Die Ela bei Passau
Passau
Passau
Sieg
Sieg
Kurz mal kein Mensch
Kurz mal kein Mensch
The Dom
The Dom
Der  Bart muss ab
Der Bart muss ab
Das ist eine Pizza!
Das ist eine Pizza!

440 Km gesamte Strecke von Marktrewitz bis Passau inkl. Abstiege zu den Gasthöfen 24Km / Tag / 18 "Lauftage"

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Kommentare: 13
  • #1

    Edith (Freitag, 09 Juli 2021 14:08)

    Sehr spannend. Wie ist das mit nassen Schuhe? Habt ihr schon Blasen an den Füssen?
    Bin schon auf den nächsten Eintrag gespannt...

  • #2

    Edith (Freitag, 09 Juli 2021 22:12)

    Ihr hättet einen Taucheranzug mitnehmen müssen.

  • #3

    Ela (Freitag, 09 Juli 2021 22:31)

    Ja oder ein Schlauchboot wäre auch ganz hilfreich gewesen. �

  • #4

    Stefan (Freitag, 09 Juli 2021 22:45)

    Wer am Bodensee wohnt, hat sicher Schwimmhäute...

  • #5

    Marc (Sonntag, 11 Juli 2021 12:09)

    Bei dem Wetter ist es ja mal wieder eine herrlich unkonventionelle Tour geworden ���.
    Wär noch cool, wenn man die Bilder und Texte einzeln kommentieren könnte

  • #6

    Edith (Sonntag, 11 Juli 2021 12:46)

    Die Frage nach der Pflanze, Antwort: Kartoffeln

  • #7

    Papa (Samstag, 17 Juli 2021 11:43)

    habe euer Mail erhalten und gleich reingeschaut!
    Einfach alles pombastisch. Ich bin richtig neidisch!

    Gruß Bernd

  • #8

    Edith (Mittwoch, 21 Juli 2021 19:50)

    Der Fingerhut ist ein ganz besonderes Exemplar �

  • #9

    Papa Bernd (Donnerstag, 22 Juli 2021 10:20)

    Jochen bekommt nun langsam einen Bierbauch. Bei soviel verschiedenen einheimischen Hopfengetränke kosten ist das aber wohl kein Problem. Odder?

  • #10

    Jochen (Sonntag, 25 Juli 2021 21:07)

    Nee, das ist nur der Rücksack der den Bauch raus drückt.

  • #11

    Papa Bernd (Montag, 26 Juli 2021 15:07)

    Super eure Wegbeschreibung! Könnt ich doch nur auch noch solche Strecken meistern. Vielleicht wird es ja nach unserer Kur leichter! Gruß auch von Mama.
    Waren gestern bei Sabine. Die hat heute Geburtstag (68). Mama ist ja erst am Donnerstag dran. Viel, viel Spaß weiterhin. Ich bin langsam süchtig nach euren Berichten.

  • #12

    Edith (Montag, 26 Juli 2021 17:56)

    Da rauchen die Sohlen!

  • #13

    Papa Bernd (Mittwoch, 28 Juli 2021 10:08)

    Eine Super Tour. Nun gönnt euch Ruhe! Toll ! Ela und Jochen - Ich bin stolz auf euch!!!!!!